Seit ca. zweieinhalb Jahren hat die Vineyard Berlin eine Vereinbarung mit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische-Oberlausitz (EKBO). Diese Vereinbarung besagt, dass wir ein innovatives Projekt für nichtkirchliche Menschen sind. Mit kirchlichem Segen dürfen wir Taufen und Abendmahl feiern.

Turnusgemäß hatte ich nun gestern ein Gespräch mit der zuständigen Oberkonsistorialrätin Frau Friedericke Schwarz und mit Frau Superintendentin Beatrix Forck.

Es war ein sehr offenes und konstruktives Gespräch. Wir haben uns hauptsächlich ausgetauscht über die Menschen, die durch die Angebote der Vineyard Berlin angesprochen werden.

Wir haben besprochen, dass die Vereinbarung nun auf unbestimmte Zeit verlängert wird. Wir werden uns genau in diesem Gremium einmal pro Jahr treffen. Wenn es dann gegenseitig keine gravierenden Bedenken gibt, wirkt die Vereinbarung einfach fort.

Außerdem werde ich als Vertreter der Vineyard Berlin regelmäßig zu den Pfarrkoventen eingeladen.

Für die Vineyard Berlin ist das eine überaus positive Entwicklung, da wir in den kirchlichen Kreisen bekannter werden und so positiv informieren können, was wir tun.



5 Responses to “Vereinbarung zwischen der Evangelischen Kirche und der Vineyard Berlin”  

  1. 1 Dirk

    Hey, super!
    Schöne Entwicklung.
    Gut auch, dass Ihr wieder lebend in Berlin angekommen seid! :-)

    Gby,
    Dirk.

  2. 2 dirk

    hallo jochen!
    das ist super! dann sehen wir uns ja mal in nächster zeit auf einem pfarrkonvent.
    lg dirk

  3. 3 Moritz

    Hallo! Auch ich kann mich freuen über „offene und konstruktive Gespräche“. Eine echte Allianz (wie etwa die „Evangelische Allianz Deutschland“), in der man sich zu gemeinsamen Zielen bekennt, scheint das aber nicht zu sein, oder? „Vereinbarung“ klingt eher nach einer Art Schlichtung, einer Vergewisserung darüber, wo die Grenze zwischen zwei Konkurrenten liegt und auch liegen bleiben soll. Bitte nicht falsch verstehen: ich möchte niemandem etwas miesmachen und auch keine diplomatische Leistung schmälern. Ich frage mich nur, was wohl Gegenstand dieser etwas ominösen „Vereinbarung“ ist. Das dürfte weder die Feststellung der Identität von Vineyard Berlin noch der „kirchliche Segen“ für Vineyard-Taufen und -Abendmahl sein …? Auch kam mir die Frage, was so offen und konstruktiv daran sein soll, sich über Andere zu unterhalten, in diesem Fall „die Menschen, die durch die Angebote der Vineyard Berlin angesprochen werden“. Kann es sein, dass man sich mangels gemeinsamer Ziele nur über Zielgruppen austauschen kann? Und kann es sein, dass eine wirklich konstruktive Verständigung (statt kühler Vereinbarung) gerade daran scheitern muss, dass die EKBO eine Konkurrenzangst um die eigene Zielgruppe hat? Das würde ich zumindest für bedenkenswert halten, bevor man schon eine „Vereinbarung“ zum gegenseitigen in-Ruhe-lassen als Erfolg feiert.
    In den letzten zwei Sätzen der Mitteilung kommt eine „positive Entwicklung“ für meinen Eindruck viel eher zum Ausdruck …

  4. 4 Jochen

    Hallo Moritz! Gegenstand der Vereinbarung ist, dass die Vineyard Berlin eine evangelische Laienbewegung im Rahmen der EKBO ist und dass ich als Repräsentant der Vineyard Berlin beauftragt bin zur Sakramentsverwaltung und freien Wortverkündigung. Den Rest deines Posts verstehe ich nicht. Evtl. kannst du deine Frage noch etwas präzisieren?


  1. 1 Vineyard Berlin und die Evanglische Kirche at Vineyard

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